Katie

Vojta-Methode Übungen mit Katie

KatieMit meiner Tochter Katie haben wir die Vojta-Therapie angefangen, als sie erst 4 Wochen alt war. Sie wurde nach einer langen und komplizierten Zangengeburt geboren, litt unter leichter Hypoxie und lag zur Stabilisierung im Inkubator. Nach der Geburt bestand zudem eine Hypotonie.

Ich bin Rehabilitationsschwester und wusste aus der Ausbildung, dass eine anhaltende Hypotonie immer eine Indikation für eine neurologische Untersuchung ist. Zu meiner Enttäuschung trugen nicht nur die Ärzte bei, sondern auch unser Kinderarzt, der nach der ersten Untersuchung von Katie erklärte, sie sei völlig in Ordnung.

Nach 4 Wochen kontaktierte ich Mgr. Krucký, damit er Katie untersuchte. Er stellte eine leichte zentrale Koordinationsstörung fest. So begannen wir mit der Rehabilitation und übten viermal täglich. Katie weinte am Anfang gar nicht, wir hatten nur eine Übung und nach 2 Minuten war alles erledigt. Alle um mich herum fragten, ob Katie weine, und wollten mir nicht glauben, dass sie es nicht tat.

Katie entwickelte sich gut. Unser erster großer Erfolg war mit 4,5 Monaten, als Katie begann, sich vom Rücken auf den Bauch zu drehen. In der Rehabilitation kam eine weitere Übung hinzu, und zwar in der Seitenlage. Jetzt wurde es ernst. Katie fing beim Üben unglaublich an zu weinen. Eine Woche vor Ende des 6. Monats begann sie bereits, die Knie unterzuschieben. Schließlich kam noch das Reflexkriechen hinzu. Bei der Untersuchung mit zehn Monaten lief Katie bereits. Seit dem 11. Monat haben wir das Üben beendet. Heute läuft Katie draußen herum und ist völlig gesund.